Aktuell

Bericht aus dem Kirchenvorstand und der Kirchgemeindeversammlung


Neuigkeiten aus der Gemeinde

Auf der letzten KGV wurden Andrea Hornung und Jan Irmer mit grosser Mehrheit als Nachrücker in den Kirchenvorstand gewählt. Beide zusammen werden nun das Co-Präsidium für den Kirchenvorstand bilden. Wir freuen uns aber, nun wieder eine (Doppel)spitze zu haben.

Wir haben einen recht deutlichen Rückgang der Mitgliederzahlen, seit man sich nicht mehr als Lutheraner bei den politischen Gemeinden melden kann. Das hat auch finanzielle Folgen: Die Reformierte Kirche in Bern hat uns jedes Jahr 150.000 CHF überwiesen. Dieser Betrag wird in den kommenden Jahren sinken. Wir haben in den letzten Jahren weniger bekommen, als uns von den Gemeindegliederzahlen her zugestanden hätte. Daher bekommen wir evtl. noch in diesem Jahr, sonst im kommenden Jahr den Restbetrag ausgezahlt. Die reformierte Kirche wird uns in den Folgejahren dann nur noch das Geld überweisen, das uns nach unseren Mitgliedszahlen zusteht.

Wir bitten weiterhin die Doppelmitglieder, die nicht wissen, ob ihre Kirchgemeinde Steuereinnahmen an uns weitergibt, sich zu melden, damit wir ggf. nachfragen können und die reformierten Gemeinden an die Weiterleitung der Kirchensteuer erinnern. Wir teilen Ihnen dann auch mit, welche Schritte als nächstes nötig wären. Zudem ist der Kirchenvorstand dabei, einen Finanzausschuss einzusetzen, der den KV fachkundig beraten und Vorschläge zur Anlage des Geldes und zur Stabilisierung der Finanzen erarbeiten soll.

Als Folge des Visitationsberichts hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Wohnung oben in der Kirche wieder in eine Abwartswohnung umzuwandeln. Der Mieter wird die Wohnung bis zum Ende Juni 2019 verlassen. Nun ist es am Kirchenvorstand, den genauen Umfang und die Aufgaben des Abwarts zu definieren. Bereits ab Sommer 2019 wird jemand gesucht, der im kleinen Umfang Abwartsaufgaben übernehmen will und in die Wohnung einziehen will.

An der Kirchgemeindeversammlung hat auch die Spurgruppe, die sich mit der Auswertung des Visitationsberichtes befasst, einen kurzen Bericht gegeben. Sie hat zwei Anträge gestellt: Zum einen wird der KV gebeten, die Jahresplanung der Gemeinde frühzeitig bekannt zu geben. Zum anderen wird der KV aufgefordert, für das Budget des kommenden Jahres 5.000 CHF für die Homepage einzuplanen, falls bis dahin auf anderem Wege keine gute Lösung für den Internetauftritt zustande gekommen ist.

Die Eigentümer der Fresken im Freskensaal (Stadt Bern und Historisches Museum) haben vor, sie besser zu schützen, ohne dass sie bei Veranstaltungen bewegt werden müssen. Hier steht derzeit die Anbringung einer Metallstange, die in den Saal ragt, zur Diskussion. Wir hoffen, dass sich Stadt und Denkmalschutz vielleicht doch noch für den Schutz durch eine Plexiglasscheibe erwärmen können.

Falko v. Saldern

 


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